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Glänzender Auftritt der sächsischen Flossenschwimmer beim Weltcup in Barcelona

Details
Geschrieben von: Niklas Kornemann
Veröffentlicht: 06. Mai 2025

Barcelona, April 2025 – Mit beeindruckenden Leistungen präsentierten sich die Athletinnen und Athleten aus Sachsen beim dritten Weltcup der CMAS Finswimming Indoor Series 2025 in Barcelona. Der Wettkampf, der vom 11. bis 13. April im modernen Schwimmzentrum "Centre Natació Mataró" stattfand, war einer der wichtigsten internationalen Tests auf dem Weg zu den World Games 2025 – und Sachsen war mittendrin statt nur dabei.

19 Medaillen für Sachsen – SC DHfK Leipzig auf Platz 3 der Vereinswertung

Mit insgesamt 7x Gold, 6x Silber und 6x Bronze kehrten die sächsischen Starter:innen aus Spanien zurück. Herausragend war dabei erneut Niklas Loßner vom SC DHfK Leipzig, der sich gleich drei Goldmedaillen über 200 m ST, 100 m ST und 50 m FS sicherte. Weitere Goldträgerinnen waren Hannah Troppschuh (200 m und 400 m ST), Kyra Säbisch (100 m ST) und Michele Rütze (200 m ST).

Auch die Silberränge waren fest in sächsischer Hand: Neben Einzelmedaillen durch Kyra Säbisch, Duncan Gaida, Niklas Loßner und Michele Rütze glänzte insbesondere die Mixed-Staffel des SC DHfK Leipzig über 4x100 m Streckentauchen. In der Besetzung Niklas Loßner, Kyra Säbisch, Marcel Porges und Nadja Barthel schwamm das Quartett souverän auf Rang zwei.

Bronze errangen u.a. Nadja Barthel (400 m und 50 m FS), Kyra Säbisch (50 m AP), Hannah Troppschuh, Michele Rütze und erneut Niklas Loßner. In der Gesamtwertung der Kategorie „Men Senior“ erreichte Loßner zudem einen starken 3. Platz.

SC DHfK Leipzig in Topform – SG Dresden ebenfalls erfolgreich

In der Vereinswertung belegte der SC DHfK Leipzig den hervorragenden 3. Platz unter zahlreichen internationalen Topteams. Auch die SG Dresden platzierte sich mit Rang 19 respektabel im internationalen Vergleich.

World Games 2025: Staffelentscheidungen gefallen

Besondere Brisanz hatte der Weltcup zudem im Hinblick auf die letzten Nominierungen für das deutsche Nationalteam bei den World Games 2025. Mit Michele Rütze, Nadja Barthel und Kyra Säbisch konnten sich gleich drei sächsische Athletinnen in den Staffeln durchsetzen und haben sich somit für das Team Deutschland qualifiziert.

Der Tauchsportverband Sachsen gratuliert allen Sportlerinnen und Sportlern sowie ihren Trainerteams zu diesen beeindruckenden Erfolgen und wünscht weiterhin viel Erfolg auf dem Weg zu den World Games 2025!

Team Sachsen in Aix en Provence

Perfekter Start in die internationale Wettkampfsaison 2025?

Details
Geschrieben von: Daniela Klug
Veröffentlicht: 03. März 2025

Vom 7. bis 9. Februar starteten 13 Athletinnen und Athleten des SC DHfK Leipzig sowie der SG Dresden im südfranzösischen Aix-en-Provence beim Auftakt-Weltcup. Die Bilanz der sächsischen Mannschaft ist beeindruckend:

Ein Weltrekord, ein deutscher Rekord, ein deutscher Jugendrekord und insgesamt 31 Medaillen (16x Gold, 10x Silber, 5x Bronze) sprechen für sich.

Allen voran Justus Mörstedt: In herausragenden 1:12,39 Minuten pulverisierte der 23-jährige Medizinstudent den im letzten Jahr bei der Weltmeisterschaft vom chinesischen Konkurrenten aufgestellten Weltrekord. Die Leistung wurde mit Standing Ovations belohnt, und Coach Lutz Riemann konnte seine Begeisterung mit geballter Faust und strahlendem Lächeln kaum verbergen.

Auch die Damen sorgten für Furore auf der 200 IM-Strecke: Michéle Rütze und Hannah Troppschuh beeindruckten mit neuen deutschen und deutschen Jugendrekorden. Weitere Goldmedaillengewinner waren:

  • Nadja Barthel (100 FS)
  • Niklas Loßner (50 FS & 50 AP)
  • Kyra Säbisch (50 AP & 50 FS)
  • Hannah Troppschuh (200 IM & 400 IM)
  • Duncan Gaida (1500 FS)
  • Michéle Rütze (200 FS & 200 IM)
  • Lilly Placzek (50 BF)
  • Justus Mörstedt (100 FS, 100 IM, 200 FS & 200 IM)

Auch in den Staffelwettbewerben waren unsere Athletinnen und Athleten unschlagbar. Die Leipziger Teams bezwangen die französische Nationalmannschaft in der 4x100 FS-Staffel der Männer und Frauen sowie in der 4x100 SB-Staffel.

Trotz des frühen Wettkampftermins sammelten die sächsischen Sportlerinnen und Sportler nicht nur Medaillen, sondern auch viele neue persönliche Bestzeiten. Besonders hervorzuheben ist der starke Teamgeist, der in der Wettkampfhalle spürbar war und die harte Vorbereitung der vergangenen Monate belohnte.

Am Ende des Wettkampfes gab es eine besondere Überraschung: Die Gesamtwertungen in den Kategorien Jugend und Erwachsene wurden mit hochwertigen Preisen geehrt. Dazu gehörten unter anderem eine Wettkampfflosse im Wert von 700 € sowie Wettkampfanzüge im Wert von 350 €. Justus Mörstedt, Michéle Rütze und Kyra Säbisch gewannen ihre Gesamtwertungen, während Niklas Loßner Silber hinter Justus holte. Hannah Troppschuh und Nadja Barthel sicherten sich jeweils Bronze in der Gesamtwertung.

Der Landestrainer des LVS, David Münch resümiert: "Der Auftakt in die internationale Wettkampfsaison hätte nicht besser verlaufen können. Die beeindruckenden Leistungen unserer Athletinnen und Athleten bestätigen einmal mehr, dass Sachsen im internationalen Finswimming eine wichtige Rolle spielt. Wir sind unglaublich stolz auf den Weltrekord von Justus Mörstedt und die herausragenden Ergebnisse unserer jungen Talente. Diese Erfolge sind das Resultat einer hervorragenden Zusammenarbeit zwischen Trainerteam, Sportlern und den Unterstützern im Freistaat Sachsen. Wir haben gesehen, dass wir nicht nur auf nationaler Ebene, sondern auch auf der internationalen Bühne absolut konkurrenzfähig sind. Wir freuen uns darauf, diesen Erfolg gemeinsam weiterzuführen und sind gespannt auf die nächsten Wettkämpfe!"

Der nächste Welt lässt nicht lang auf sich warten. Vom 21.-23. März findet der zweite Welt Cup der Saison im italienischen Lignano Sabbiadoro statt.

Foto von Siegerehrung

Sachsenmeisterschaft im Finswimming am 1.2.2025 in Riesa

Details
Geschrieben von: Daniela Klug
Veröffentlicht: 16. Februar 2025

20250201 095417Am 1. Februar 2025 fanden in Riesa die 35. Offenen Sachsenmeisterschaften sowie die 18. Sachsenmeisterschaften der Masters im Finswimming statt. Nach einer längeren Pause richtete der SC Riesa e.V., unterstützt durch das Team des Landestauchsportverbandes Sachsen, diese Meisterschaften erfolgreich aus.

Insgesamt nahmen 169 Sportlerinnen und Sportler aus 24 Vereinen an den Wettkämpfen teil. Das Programm umfasste sowohl Sprint- als auch Langstreckendistanzen, was den Athletinnen und Athleten vielfältige Möglichkeiten bot, ihr Können unter Beweis zu stellen.NqKSgoCM

Ein besonderes Highlight war die Auswertung der Sachsenliga, bei der die Ergebnisse unserer Regionalwettkämpfe in allen Altersklassen in einer Gesamtwertung berücksichtigt wurden. Die Ehrung mit Pokalen und Sachpreisen erhielten die in der Saison beständigsten Athletinnen und Athleten vom Youngster bis zum Masterssportler. 

Wir gratulieren allen Teilnehmenden zu ihren Ergebnissen! Das Protokoll findet ihr auf der Veranstaltungsseite von Thilo Brandenburg: www.egd-tb.de.

Dank gilt dem engagierten Ausrichter, unserem Talentstützpunkt SC Riesa e.V. Abt. Schwimmen/Flossenschwimmen und unserer Stützpunktleiterin Grit Hausdorf, sowie allen Kampfrichterinnen, Kampfrichtern, Helferinnen und Helfern, die zum reibungslosen Ablauf der Veranstaltung beitrugen. Wir freuen uns, dass sich Grit der Herausforderung gestellt hat!

Ein besonderer Dank geht auch an die Sponsoren, insbesondere an Red Bull. Wir hoffen auf einen weiteren Ausbau dieser Partnerschaft in der Zukunft. Weitere Bilder findet ihr auf unseren Social Media Seiten.

NqKSgoCM

 

Gruppenfoto Trainingslager

Herbsttrainingslager 2024 des Landestauchsportverband Sachsen e.V.

Details
Geschrieben von: Markus Hinkelmann
Veröffentlicht: 12. November 2024

Das Herbsttrainingslager 2024 des Landestauchsportverbands Sachsen e.V. in Lindow begann am 13. Oktober mit der Anreise und einer entspannten Willkommensrunde, die spielerisch auf die sportliche Woche einstimmte. Täglich starteten die Teilnehmer früh mit einem „Wake-Up“-Training, bestehend aus Dehn-, Spinning- und leichten Aufwärmübungen, um den Kreislauf in Schwung zu bringen.

Weiterlesen: Herbsttrainingslager 2024 des Landestauchsportverband Sachsen e.V.

Nationalmannschaft Finswimming in Belgrad
Foto: VDST

Glänzende Leistungen der Flossis bei den Weltmeisterschaften im Finswimming 2024 in Belgrad

Details
Geschrieben von: Team Leistungssport
Veröffentlicht: 21. Juli 2024

977c22d5 448f 422e a8d5 1bad0de3e708Für ein grandioses Finale sorgte Justus Mörstedt (SC DHfK Abt. Finswimming) bei der WM. Über 100m Streckentauchen musste er sich noch mit der Holzmedaille zufriedengeben. Auf seiner diesjährigen Paradestrecke 200m Streckentauchen, auf der er bis zur WM noch den Weltrekord hielt, musste er sowohl Gold als auch den Weltrekord nach China abgeben und sich mit Silber „begnügen“.

An den beiden letzten Wettkampftagen demonstrierte Justus dann den Kontrahenten seine Leistungsfähigkeit und gewann souverän Gold sowohl über 100 als auch 200 Meter Finswimming. Sein Coach Lutz Riemann, als Co-Trainer vom VDST akkreditiert, war außer sich vor Freude und betitelte die Leistungen seines Schützlings mit „ein Hammertyp“. Treffender kann man es wohl nicht formulieren. Trotz fast 40 Grad Außentemperatur und bei zeitweise fast 39 Grad in der Schwimmhalle, behielt Justus am vierten und fünften Tag einen kühlen Kopf und absolvierte grandiose Rennen – eine „Hammer-Leistung“.

Eine weitere Einzelmedaille gewann Lilly Placzek (SG Dresden). Anders als es im sächsischen Finswimming bisher77a6358d 39eb 44f4 b606 0d970d74c705 üblich war, schwimmt sie nicht mit einer großen Monoflosse im Delphinstil, sondern absolviert die Strecken mit kürzeren Duoflossen im Kraulstil. Sie ist seit Langem die erste Deutsche, die international in dieser Disziplin an den Start geht. Bei den letztjährigen Europameisterschaften zeigte sie schon ihr Potenzial auf der Sprintstrecke – wurde aber leider wegen eines Startfehlers auf Rang 2 liegend disqualifiziert.

In diesem Jahr lief nun alles glatt und Lilly konnte sich bei ihrer ersten Weltmeisterschaft in einem starken Starterfeld den Vizeweltmeistertitel über 50m Bifin mit nur 0,15 Sekunden Abstand auf die Weltmeisterin sichern.

Ein weiterer Weltmeistertitel ging (fast schon erwartet) über 1.500m zum dritten Mal in Folge an Johanna Schikora. Die Berlinerin ist seit Jahren im VDST-Team erfolgreich auf den Mittel- und Langstrecken. In diesem Jahr musste sie leider verletzungsbedingt jedoch auf die weiteren Starts verzichten.

Ein Rücktritt vom Rücktritt wurde es für Max Poschart. Der Sützpunkttrainer des Landestauchsportverbandes Sachsen wollte ursprünglich seine drei Sportschüler Niklas Loßner (SC Riesa), Emily Hempler und Marcel Porges (beide SC DHfK Leipzig) vor Ort unterstützen und anfeuern.

Nun, wenn der ehemalige Weltmeister und World-Games Sieger schonmal vor Ort ist, was liegt näher, als das Nationalteam in den Staffeln zu unterstützen.

Mit Blick auf die Medaillenchancen und die anstehenden World-Games-Qualifizierungen wurden es dann aber nicht nur Vorlaufeinsätze, sondern auch noch das ein oder andere Finale. So gewann Max mit Niklas Loßner, Marek Leipold (Thüringen) und Justus Mörstedt Bronze über 4x100m FS und mit Lilly Placzek, Justus Mörstedt und Nadja Barthel (SC DHfK Leipzig) ebenfalls Bronze in der Doppelmix Staffel über 4x100m SB (2 Sportler mit Mono und zwei mit BiFin). Neben Lilly startete auch er mit Duoflossen.

627f2796 6908 48bd bb49 f240e9aaadf5Die Damenstaffel mit Michele Rütze, Nadja Barthel und den beiden Berlinerinnen Lara Gawenda und Johanna Schikora erreichte mit neuem deutschem Rekord über 4x100m FS den 7. Rang.

Michele Rütze und Niklas Loßner gelangen auf ihren wichtigsten Strecken ebenfalls Finalplatzierungen. Damit sind für das deutsche Teams einige Tickets für die World Games, die als wichtigstes Highlight im nichtolympischen Sport aller vier Jahre und 2025 in China stattfinden, gebucht!

Als Trainer berichtet Max voller Freude: „Die wichtigste Strecke, die 4x100m FS am ersten Tag, brachte viel Druck und Aufregung mit sich. Schließlich geht es um die Teilnahme an den World Games. Bei den Weltcups mussten die deutschen Staffeln mit ihren Disqualifikationen noch einen herben Rückschlag einstecken. In Belgrad jedoch schwammen die Frauen und Männer mit hervorragenden Teamleistungen und erzielten großartige Zeiten, die voraussichtlich für eine Qualifikation ausreichen werden.“

Die Präsidentin des Landestauchsportverbandes Sachsen ist voll des Lobes für die Finswimmer: „Ich habe einen großen Respekt vor den Leistungen der jungen Menschen und gratuliere dem gesamten Team herzlich. Ein großer Dank geht dabei natürlich auch an die Trainer und die Vereine für ihre Arbeit und die Unterstützung unserer Athletinnen und Athleten!“

Mit Blick auf die 2029 in Deutschland stattfindenden World Games sieht sie die langfristige Entwicklung im Finswimming in Sachsen auf einem guten Kurs: „Dass wir Max Poschart nach seiner Laufbahn als Vorbild im Trainerjob für die Betreuung der Sportschüler halten konnten, ist ein großer Glücksfall.“

Fotos: Max Poschart/Martin Grabowski VDST

  1. Finswimming-Nachwuchs erfolgreich bei der Jugendeuropameisterschaft
  2. Deutsche Jugendmeisterschaften im Finswimming in Rostock vom 3.-5.5.2024
  3. Finswimmer:innen erfolgreich in Lignano
  4. Weltrekord für Justus Mörstedt und 19 Weltcupmedaillen für die Flossis in Aix-en-Provence

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