Wir blicken auf ein lehr- und praxisreiches Trainer-C-Wochenende in Edderitz und Köthen zurück. Im Fokus stand die praktische Erprobung von Lehreinheiten der DTSA-Grundtauchschein-Übungen mit ABC- und DTG-Ausrüstung. Dabei waren wir zugleich Trainer als auch Versuchskaninchen für ein neu entwickeltes didaktisches Konzept.
Freitag, der 13.03.26
Nach einer langen Arbeitswoche empfingen Falko, Falko, Gerd und Isi uns zu einem Praxiswochenende in Edderitz. Nachdem wir unsere Stuben bezogen hatten, ging es auch schon direkt mit einer Theorieeinheit los. Wir bekamen einen Einblick in die didaktische Methodik hinter den ABC-Übungen Zeittauchen, dreimal Tieftauchen und 25 m Streckentauchen. Währenddessen hatte Gerd schon ein exquisites Abendmahl vorbereitet, das wir uns bei Gesprächen über den Scooter-Eigenbau dankbar schmecken ließen.
Samstag, der 14.03.26
Nach einer zu kurzen, aber erholsamen Nacht starteten wir mit einem nahrhaften Frühstück in den Tag. Die Zeit verging wie im Fluge mit Gesprächen über mögliche gemeinsame Vorfahren bis hin zu Einweg-Vapes. Da unser Ausbilder-Trio es geschafft hatte, unseren Schwimmbad-Slot auszudehnen, konnten wir den Theorieblock mit den restlichen ABC-Übungen (Kraul mit ABC und Rettung mit ABC) effizient halten und unsere Wasserzeit maximieren.
Im Schwimmbad angekommen, starteten wir mit einem lockeren Mobilisationsprogramm von Moritz, bevor unsere Trainer-Anwärter ins schwimmbadkalte-Wasser geworfen wurden und selbst die Zügel für jeweils eine der zuvor theoretisch besprochenen ABC-Übungen übernehmen mussten:
Diandra: Kraul ABC
Moritz: Zeittauchen
Marek: Streckentauchen
Lukas: Tieftauchen
Daniel: Rettung
Nach einer kurzen Kräftigung zu Mittag hat Isi mit ein paar Schwimmübungen das Mittagstief verhindert und Falko H. die Technik zur Rollwende mit uns vertieft. Bevor zum Ende unserer Schwimmbadzeit Drill-Instructor Falko S. übernahm und uns mit einem waschechten Navy-Seal-Training die gerade aufgefüllten Energiespeicher erneut geleert hat – u. a. "Herr der Ringe", Knoten unter Wasser binden und lösen, Strecke schnorcheln mit geteiltem Schnorchel sowie Ausrüstung versenken und unter Wasser anziehen. Am Ende des "militärischen" Drills konnten wir uns aber genügend Kraft bewahren, um die Technik des explosiven Doppelarmzugs stilecht an der lokalen Wasserrutsche zu trainieren.
Nachdem wir wieder an unserer Basis angekommen waren und uns mit Kaffee und Kuchen gestärkt hatten, folgte der Theorieblock zum Ausblick auf den nächsten Tag mit den DTG-Übungen: Sprung mit Gerät, Maske ausblasen und Tarierung. Für alle Technikbegeisterten folgte zum Abschluss ein Part zur VDST-konformen Ausrüstung und Konfiguration. Wir wurden über Standards und Empfehlungen aufgeklärt, bevor wir die eigene Ausrüstung gecheckt, optimiert und umgeschraubt haben. Zu unserem Glück hatten wir genügend Werkzeug, sodass wir Gerds Kompressor-Lounge kurzzeitig in eine Tüftler-Bude umbauen konnten, um unsere Ausrüstung aufzupolieren. Da durfte auch das eine oder andere Telefongespräch mit den Verantwortlichen nicht fehlen.
Den Abend konnten wir dann in gemütlicher Runde bei Grillgut, Pal-Steak und Knotenkunde ausklingen lassen.
Sonntag, der 15.03.26
Nach einer abermals kurzen Nacht haben sich alle mehr oder weniger pünktlich beim Frühstück eingefunden, um die Grundlage für einen erfolgreichen Tag zu schaffen und über Werbung zu philosophieren. Auf dem Plan für den heutigen Tag standen die DTG-Übungen (DTG: Der Tauchgerät). Nach dem Frühstück gab es wieder eine kurze Theoriesession zu den letzten Übungen: Schnorcheln und Luftspende. Obwohl Moritz zunächst in der Stube eingesperrt wurde, sind wir vollzählig im Schwimmbad angekommen. Dort haben wir zu unserer Erleichterung festgestellt, dass Falko seine Badehose nicht vergessen hat. Damit stand dem erfolgreichen Ausbildungstag nichts mehr im Weg.
Nach einer kurzen Warm-up-Session von Lukas starteten wir mit den DTG-Übungen. Alle angehenden Trainer konnten hier zweifelsfrei beweisen, dass sie am richtigen Platz sind:
Diandra: Springen
Daniel: Atemspende
Marek: Tarieren
Lukas: Maske ausblasen
Moritz: Schnorcheln
Im Rahmen der Übungen konnten alle angehenden Trainer ihren Fundus an internationalen Unterwasserzeichen festigen und erweitern. Das "V – Vuck off" wird möglicherweise dem einen oder anderen noch von Nutzen sein.
Die Übungen konnten souverän geleitet werden, sodass selbst die Mittagspause ihre Relevanz verlor und kurzerhand zum Kuchen in die Basis verlegt wurde. Bei Kaffee und Kuchen, Kartoffelsalat und Steak haben wir unsere Speicher wieder geladen und den Tag Revue passieren lassen.
Nach einer Feedbackrunde können sich unsere Trainer-Anwärter nun auf die praktische Prüfung beim nächsten Ausbildungswochenende vorbereiten. Wir wünschen allen viel Erfolg!

